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Kapitel 1: Ein neues JungesBearbeiten

Es stürmte und die Regenmassen donnerten nur so vom Himmel. Die gelbbbraune Kätzin hatte ihre blauen Augen wachsam weit aufgerissen und blickte panisch um sich. Die Hunde kläfften noch in der Ferne. Suchend stromte sie durch die Gassen. Ihr Bauch war dick angeschwollen vor ungeborenen Jungen. Schließlich erspähte sie eine Betonröhre in einer dunklen Seitengasse. Schnell lief sie zu ihr und kroch hinein. Sie war kühl und hart, aber sie war trocken. Also ließ die Kätzin sich nieder.

Bei den ersten Sonnenstrahlen des nächsten Morgens blinzelte sie. Jetzt, da die Jungen trocken und ihr Fell aufgeplustert war, sahen sie kräftiger und gesünder aus. Jedoch war sie von der Fellfarbe etwas verwundert: Alle drei Katzen waren schwarz. Es waren eine Kätzin und zwei Kater. Im Stillen überlegte sie Namen für die Kleinen. Schließlich nannte sie die Kätzin Nacht, den kleiner Kater Schatten und den größeren Finsternis. Sie war stolz auf ihre Nachkommen, jedoch wusste sie, dass das Leben im Zweibeinerort mit drei Jungen kein leichtes werden würde. Da hörte sie plötzlich Schritte. Alamiert spitzte sie die Ohren und spähte hinaus. Eine weiße Kätzin kam auf die Röhre zugeschlichen. Die Gelbbraune wollte sich schon auf sie stürzen und sie verjagen, als plötzlich der Wind einen Geruch zu ihr trug, den sie vorher wegen dem Gestank des Zweibeinerabfalls nicht wahrgenommen hatte. "Serina!", rief sie aus. Die Weiße beschleunigte ihre Schritte. Hinter ihr stolperte unbeholfen ein kleiner dunkelbrauner Kater her, bis er in einer Schlammpfütze ausrutschte. Die Gelbbraune lief zu ihm und half ihm auf die Pfoten. "Strahle! Ich hatte gehofft dich zu finden!", rief Serina und rieb ihren Kopf an dem ihrer Freundin. "Das ist Felsen!", stellte sie ihren Sohn vor, "Wir haben auf deine Hilfe gehofft. Stein ist angefahren worden." Sie senkte traurig den Kopf. Strahle presste ihre Flanke tröstend an die ihrer alten Freundin. "Natürlich helfe ich dir! Kommt rein! Es wird zwar etwas eng, aber in diesen kalten Tagen stört das ja nicht", miaute sie und schnurrte bei ihren letzten Worten belustigt. Sie trottete voran in die Röhre. Ihre Gäste drängten sich hinter ihr hinein und Serina bestaunte die kleinen Kätzchen. Dann rollten sich alle zusammen. Felsen war Nacht wohl etwas zu nahe gekommen, denn die Kleine hieb blind nach seiner Schnauze. Das passt dem Braunen aber gar nicht und so rief er: "Hey!", doch Nacht hatte sich schon leise schnurrend an seine Flanke und die ihrer Brüder gekuschelt.

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