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PrologBearbeiten

Ah hallo! Ihr seid sicher die Hauskätzchen von denen Fleckenpelz erzählt hat, oder? Ja die gelbbraun-rot gescheckte Kätzin ist Fleckenpelz. Also ich bin Luci! Willkommen in unserer Scheune! Ich werde Blitz und Flamme dann gleich sagen, dass sie euch Nester herrichten sollen. Ihr bleibt doch sicher über Nacht? Natürlich! Ihr bleibt solange, bis ich euch alles erzählt habe, schon klar. Also was wollt ihr hören? Geschichten von Katzen, von denen man sich erzählt, ach so. Hm... Wo fange ich denn da an? Ach jetzt kommt erstmal richtig herein. Hier kommt zu mir herauf auf den Strohballen. Ja hier liegt Heu. Es ist sehr bequem. Nehmt euch dort noch eine Maus mit, dann könnt ihr essen, während ich erzähle. Ihr seid doch sicher hungrig, oder? Bedient euch ruhig! Also dann können wir loslegen.

Kapitel 1: Die AnfängeBearbeiten

1. Eine wilde KatzeBearbeiten

Der schwarze Kater schüttelte sich. Nicht nur sein roter Kehlfleck glänzte rot. Auch sein Fell war blutverschmiert. Aber noch mehr war es das seines Gegners. Diese feuerrote Katze hatte es gewagt in sein Territorium einzudringen. Er fauchte. Die Rote kauerte sich ängstlich hin. Sie war nicht allein. In ihrem Versteck warteten vier hungrige Junge, dich gefüttert werden wollten. Sie konnte nicht ein weiteres Mal zusehen, wie ein Junges starb. Ihre kleine Schwester war erst vorige Blattleere gestorben. "Bitte", flehte sie, "Ich-ich kann meine Jungen nicht verhungern lassen!" Das zeugte von großer Angst um die Jungen, denn keine vernünftige Katze erzählte sonst jemandem von ihren Jungen. Die Augen des Katers blitzten überrascht auf. "Wie heißt du?", fragte er sie. "B-Blut..", stotterte sie. Die Stimme des Schwarzen war jetzt freundlich, beinahe weich: "Ich bin Kojot. Hol deine Jungen her! Es ist gefährlich sie alleine zu lassen, wenn du jagst. Ich werde euch versorgen." Blut starrte den eben noch so erbittert kämpfenden Kater verwirrt an, aber schließlich nickte sie und verschwand im Gebüsch. Und tatsächlich! Kojot wartete an der Grenze auf sie und als sie mit den vier Jungen zurückkam, nahm er ihr ein Bündel ab und führte sie zu seinem Bau.

Einige Wochen später kam Blut von der Jagd zurück. Den Schweif hielt sie gesenkt und sie trottete mit gesenktem Schweif. Sie betrat den Bau, der in einem ausgehöltem Baumstumpf lag und schüttelte sich den Schnee aus dem Pelz. Kojot lag auf dem Rücken. Zwei kleine Kätzchen tollten auf ihm herum, ein weiteres bearbeitete seinen Schwanz. "Aus Brocken!", rief er dem Kater zu. Vorsichtig stieß er eine kleine schwarz-braun gescheckte Kätzin von sich hinunter. "Geh hinunter da!", rief er und wandte sich dann dem anderem zu, "und du auch Fuchs!" In einer Ecke hatte sich eine kleine helle Schildpattkätzin zusammengrollt und beobachtete mit müden Augen ihre Geschwister. Sie zitterte leicht am ganzen Körper. Blut ging langsam zu ihr hinüber und stupste sie mit der Schnauze an. "Komm schon, Mohn! Werde wieder gesund!", flehte sie die Kleine an. Das Kätzchen hob den Kopf und fixierte ihre Mutter mit glasigen Augen. Mittlerweile hatten sich die anderen drei zu einem einzigen Haufen verknäuelt. Blut lief zu Kojot hinüber und setzte sich neben ihn: "Kojot! Wir müssen etwas tun! Irgendetwas muss Mohn doch helfen können!" Sie sah ihn flehend und besorgt an. Er drehte den Kopf und musterte sie mit seinen warmen grünen Augen: "Du hast recht! Morgen werde ich mich auf den Weg machen und andere Katzen um Rat bitten!"

2. Eine unerschrocke KatzeBearbeiten

Nacht schreckte hoch. Der Geruch beunruhigte sie. Ja natürlich! Fuchsgeruch! Aber etwas machte sie noch nervöser....der Geruch eines Jungen. Eines Jungen in Not!

Die schwarze Kätzin brach durch das Gebüsch auf die Lichtung. Dort kauerte ein schwarz-weiß gestreiftes Junges im Gras. Der Fuchs zerrte den Körper einer schwarz-weiß gefleckten Kätzin mit sich fort. "Mama...", jammerte das Junge. Nacht trat aus dem Gebüsch. Der weiße Fleck auf ihrer Stirne leuchtete im Mondschein. Vorsichtig näherte sie sich dem Jungen. Es fixierte sie mit großen gelben Augen voll Kummer und jammerte: "Mama ist weg!" Naht leckte dem Kleinen über den Kopf. "Ich helfe dir! Komm mit!", miaute sie sanft. Sie hätte gekämpft um diesen ernsten kleinen Kater zu retten und ihn nun mitzunehmen war das Mindeste, was sie tun konnte.

Ihr Bau war in einem Felshaufen. Sie kümmerte sich gut um den Kleinen, der Hörnchen hieß. "Hunger", maunzte er schließlich kläglich. Nacht verließ den Bau um zu jagen. Sie erwischte eine Maus und brachte sie dem Kater. Doch dieser betrachtete das Stück Frischbeute verwirrt. Die schwarze Kätzin seufzte: "Er ist noch nicht entwöhnt! Ich werde mich auf die Suche nach einer Mutter machen müssen!"

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